Marxistisch-Leninistische Gesellschaftsprognostik

Eine Utopie ist nur so lange Utopie, bis sie Wirklichkeit geworden ist. Deshalb werden die Schriften von Karl Marx (1818 – 1883) und Friedrich Engels (1820 – 1895) heute nicht mehr als Utopie bezeichnet. Sie sind im Kommunismus Wirklichkeit geworden, auch wenn dieser mittlerweile bereits wieder großteils der Vergangenheit angehört….


PROGNOSTIK.com online!

17.10.2015 PROGNOSTIK.com ist nun online. Hier finden Sie stets die aktuellsten Neuigkeiten rund um meine Veröffentlichungen und Vorträge über die Paradigmengeschichte der Zukunftsschau. Zudem gibt es hier zahlreiche Auszüge und Leseproben aus meinem Buch „PROGNOSTIK 01: Zukunftsvisionen“, welches im August 2015 erschienen ist. Drei weitere Bände sind in Vorbereitung und…


Die Megatrends der Zukunftsforschung

Im Rausch des Milleniums wurde der Begriff „Megatrends“ sehr populär. Das englische Wort „Trend“ bezeichnet die Richtung, die Tendenz von Zeitgeistströmungen. Trends sind die Modewellen, welchen die Horden und Herden des Kollektivs gerade hinterherlaufen: die angesagte Kleidung, die coole Musik, die hippen Worte und Redewendungen, die begehrten Produkte, Gimmicks und…


Platons Politeia

Erste Vorläufer der Utopie gab es bereits in der Antike. Schon griechische Denker wie Hippodamos von Milet, Phaleas von Chalkedon, Euhemeros oder Jambulos entwarfen visionäre Gesellschaftsmodelle. Die bedeutendste Schrift aus dieser Zeit ist „Politeia“ von Platon (427 – 347 v. Chr.). Diese gilt als Prototyp der sozialen Utopie schlechthin. Darin…


Die direkten Vorläufer der Zukunftsforschung

Die direkten Vorläufer der modernen Zukunftsforschung werden meist ins ausgehende 19. Jahrhundert datiert. 1892 veröffentlichte der französische Physiologe und Immunologe Charles Richet (1850 – 1935) „Dans Cent Ans“. Darin versuchte er die Zukunftstrends bis zum Jahr 2000 herauszuarbeiten. Neu an diesem Werk war einerseits, dass es im Gegensatz zu Utopien…


Die Prophezeiung des Bauers Fuhrmannl

In den Jahren des Kalten Krieges wurde eine Reihe von Büchern veröffentlicht mit Visionen von Sehern zum „Dritten Weltgeschehen“. Dazu zählen im deutschsprachigen Raum unter anderem die Prophezeiungen vom „Mühlhiasl“ (1753 – 1805), Katharina aus dem Ötztal (1883 – 1951), Alois Irlmaier (1894 – 1959) oder die Feldpostbriefe des Andreas…


Traumdeutung in China

Aus China ist der Brauch bekannt, für Träume zu beten (qimeng). Menschen, die sich in einer schwierigen Situation befinden, suchen dazu einen Tempel auf. Dort zünden sie Kerzen und Weihrauch an und bitten die angebetete Gottheit um einen Traum, welcher ihr Anliegen erhellt. Oft legen sie sich nach langem Gebet…


Die Prophezeiung des blinden Jünglings von Prag

(…) Mitte des 14. Jahrhunderts offenbarte ein blinder Hirtenjunge Kaiser Karl IV. seine visionären Gesichter. Zwei Druckschriften aus den Jahren 1660 und 1700 berichten von dieser Prophezeiung über der Zukunft Böhmens, doch dauerte es bis zum Jahr 1914, dass diese plötzlich an Aktualität gewannen: „In einer Zeit, da einer länger…


Die Rückkehr der Weißen Götter bei den Hopi

Lange Jahrhunderte hatten die Hopi-Indianer, ein Pueblo-Stamm im nordöstlichen Arizona, ihre alten Legenden vor den Weißen geheim gehalten. Denn erst wenn eine Kürbisschale voller Asche vom Himmel fällt und alles in einem großen Gebiet zum Kochen bringt, wäre die Zeit gekommen, die alten Prophezeiungen öffentlich zu verkünden. Die Atombomben von…


Wahrsageverbot im Alten Israel

In der Frühzeit Israels dürfte es ebenfalls nekromantische Kulte gegeben haben. Später galt jedoch jegliche Wahrsagerei als Sakrileg. Nach Meinung der Juden bedienten sich ihrer nur gottlose Völker wie Babylonier oder Ägypter. Vor allem die Totenbeschwörung wurde als moralisch verwerflich angesehen. Im 5. Buch Mose, dem Deuteronomium, findet sich folgendes…